Die Abstimmungsresultate
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per ende Mai 2019

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Die Abstimmungsresultate

vom 11.02.2019

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Die Abstimmung

Was sind die Bedingungen, dass die Vorlage angenommen, respektive abgelehnt wird?

Welche Mehrheiten braucht es dazu?

Es handelt sich um ein obligatorisches Referendum. Gemäss Art. 123f Abs. 2 des kantonalen Gemeindegesetzes bedarf der dem Referendum unterstehende Beschluss zu seiner Annahme des doppelten Mehrs der Stimmenden und der Gemeinden.

Was ist die Konsequenz, wenn zum Beispiel die Einkaufssumme oder der Kredit für die Leitung von Kerzers nach Galmiz keine Mehrheit findet, der Projektkredit aber schon?

wenn dieser Fall eintreffen würde, müssten wir analysieren, weshalb eine Ablehnung eines der Projekte des ARA-Verbandes Region Kerzers erfolgt ist. Allenfalls kann ein neues oder ein leicht geändertes Projekt oder eine neue Abstimmungsvorlage ausgearbeitet und wiederum der Stimmbevölkerung unterbreitet werden. Damit ist aber nebst dem Mehraufwand zumindest ein gewisser Zeitverlust verbunden.

Wieso muss in der Gemeinde Murten auch zu den Vorlagen der ARA Region Kerzers abgestimmt werden?

Die Gemeinde Murten gehört mit dem Ortsteil Lurtigen dem Gemeindeverband der ARA Region Kerzers an. Die Stimmbevölkerung der Gemeinde Murten muss daher wegen dieses Anschlusses von Lurtigen an die ARA in Kerzers auch über die Vorlagen der ARA Region Kerzers (gelbe Stimmzettel) abstimmen.

Wichtige Fakten

Vom Projekt zur Abstimmung: «Ja» zur ARA Seeland Süd – im Interesse der Gemeinden
 

Durch die neue ARA Seeland Süd steht künftig eine moderne hochleistungsfähige und damit effiziente und effektive Abwasserreinigungsanlage (ARA) für die ganze Region zur Verfügung. Für einige Mitgliedsgemeinden ist das dringend notwendig, weil die eigene Anlage nicht mehr alle Bedingungen erfüllt (z. B. Kerzers), für andere bietet sie durch neue Technologien noch bessere Reinigungsleistung (z. B. Murten). Für die Wasserqualität und für die Umwelt ist die ARA Seeland Süd ein Quantensprung. Bevor die neue Abwasserreinigungsanlage gebaut und in Betrieb genommen werden kann, wird nun noch über den notwendigen Baukredit abgestimmt.  

Breite Unterstützung für ARA Seeland Süd
 

In den Gemeinden ist man von den Vorteilen der neuen ARA überzeugt. Die Abwasserverbände der Region Kerzers und der Region Murten haben bereits 2016 beschlossen, sich zur neuen ARA Seeland Süd zusammenzuschliessen und die bestehende ARA in Muntelier zu erneuern und auszubauen. Jede andere Lösung käme teurer und wäre für die Umwelt weniger gut.  

Das Amt für Umwelt (AfU) Freiburg, das Amt für Wasser und Abfall (AWA) Bern als auch die Verantwortlichen des Bundesamts für Umwelt (BAFU) haben sich klar hinter das Vorhaben gestellt. Nun ist es an der Stimmbevölkerung, dem Jahrhundertprojekt ihre Unterstützung zu geben. 
 

Der ARA-Verband finanziert sich selber 

Die Investitionskosten des Ausbauprojekts werden auf 60 Mio. CHF inkl. MwSt. (±20 %, Stand Vorprojekt) geschätzt. Die Delegiertenversammlung hat entschieden, dass sich der ARA-Verband selber finanzieren wird, d.h. das nötige Geld wird über Darlehen auf dem Finanzmarkt beschafft. Das hat den Vorteil, dass die Gemeinden sich nicht mit grösseren Investitionsbeiträgen verschulden müssen. Sie tragen dafür die laufenden Betriebskosten (zum Beispiel Darlehenszinsen) der ARA jeweils anteilsmässig mit. 

 

Die Betriebskosten werden über einen Betriebskostenschlüssel auf die verschiedenen Gemeinden verteilt. Der Schlüssel basiert im Wesentlichen auf der Einwohnerzahl, dem Wasserverbrauch, der Entwässerungsart, der Abwassermenge und den organischen Schmutzfrachten. Aufgrund der verschiedenen Faktoren wird der prozentuale Anteil der zu tragenden Kosten für jede Gemeinde definiert. Der Kostenverteilschlüssel wird alle drei Jahre überprüft und falls nötig angepasst. 

Für die Region Kerzers kommt noch die «Einkaufssumme» von rund 6 Mio. CHF hinzu, wobei mit der Leitung Richtung Murten, dem Bau des Pumpwerks und eines neuen Regenbeckens in Kerzers und dem Rückbau von Teilen der alten ARA Kerzers insgesamt rund 13 Millionen Franken aufgewendet werden müssen. Diese zusätzlichen Investitionen sind aber sowieso notwendig, weil Kerzers seine Abwässer nicht in den Erligraben einleiten darf, die entsprechende Bewilligung läuft aus und kann nicht erneuert werden. Geplant ist, dass der Bau der Leitung und die Inbetriebnahme auf der ARA Seeland Süd so koordiniert werden, dass das Abwasser aus Kerzers von Anfang an in Muntelier gereinigt wird. 

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